Grenzen von Digitalen Zwillingen

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Digitale Zwillinge gelten als eine der innovativsten Technologien unserer Zeit, aber sie haben auch Grenzen.

Sie werden bereits in Branchen wie Fertigung, Bauwesen, Gesundheit und Energie eingesetzt. Als Ingenieur für Produktionstechnik freut mich besonders, dass sie in der Produktion sehr nützlich sind.

Trotz der vielen Vorteile, haben sie auch Grenzen.

Eine realistische Betrachtung der Digitalen Zwillinge ist sehr wichtig, um die Realisierbarkeit oder Schwierigkeiten beim Einsatz richtig einschätzen zu können.

Digitale Zwillinge leben von Daten.

Ohne Sensoren ist eine Zustandsüberwachung nicht möglich: Die richtigen Sensoren müssen an den richtigen Stellen eingesetzt werden, damit sie die richtigen Informationen aufnehmen können. Neue Sensoren müssen entwickelt werden, hier liegt sehr viel Potenzial für Hersteller.

Ohne IoT-Geräte ist eine Kommunikation in Echtzeit nicht möglich: IoT-Geräte werden genutzt, um Daten von physischen Anlagen zu erfassen, zu übertragen und mit dem Digitalen Zwilling zu verknüpfen. Da die Nutzung von Digitalen Zwillingen zunehmen wird, können sich Hersteller auch hier darauf einstellen.

Ohne zuverlässige Datenquellen können keine präzisen Modelle erstellt werden: Wenn Daten fehlen oder ungenau sind, können sie falsch interpretiert werden und dies kann zu falschen Entscheidungen führen.

Die Abhängigkeit von Daten ist gegeben und kann nicht aufgehoben werden. Das heißt auch, dass man ohne Daten keinen Digitalen Zwilling braucht. Die wichtigste Grenze für Digitale Zwillinge ist die Verfügbarkeit und Qualität von Daten.


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